Willkommen auf den Seiten des BUND Kreisverbands Bergstraße

BUND-Vorstand 2011 auf der Starkenburg

Wir kümmern uns um Natur und Umwelt im Kreis Bergstraße und sind Ansprechpartner für alle Freunde der Erde und für unsere BUND-Mitglieder.

Wir engagieren uns: Für den Schutz von Wald und Wasser, für Klimaschutz und regenerative Energien, für den Erhalt hessischer Streuobstwiesen, für eine ökologische Landwirtschaft und für die Wiederansiedlung der Sumpfschildkröte.
Aber auch: Gegen lärmenden Verkehr, gegen Flächenversiegelung und gegen Gentechnik.

Sie finden auf unseren Seiten unter anderem interessante Ökotipps, die aktuellen Pressemitteilungen und viele Veranstaltungen.

Sie wollen selbst aktiv werden: Nutzen Sie unsere Angebote für Freiwillige oder werden Sie Mitglied im Bund für Umwelt und Naturschutz!

30. September 2016

19:00 - 21:00

VortragKeine Energiewende ohne Verkehrswende

Vortragender ist Dr. Werner Reh, Leiter Infrastruktur und Verkehr bei der Bundesgeschäftsstelle des...

04. Oktober 2016

19:00 - 21:00

Film und Diskussion: „Power To Change – die EnergieRebellion“

Dokumentarfilm „Power To Change – die EnergieRebellion“ von Carl-A. Fechner im Wormser Kino – und...

04. Oktober 2016

20:00 - 22:00

OV Bensheim: Monatstreff

Treffen der Ortsgruppe Bensheim im Pfarrzentrum St. Laurentius

04. Oktober 2016

20:00 - 22:00

Themenabend Ernährung: Urban gardening / lokale Lebensmittel

Zum BUND-Themenabend sind alle umwelt- und naturinteressierten Viernheimer eingeladen. Dieses Mal...

Eil-Appell an die Bundesregierung: Hormonelle Schadstoffe stoppen

Wir sind in unserem Alltag von mehr als 800 Chemikalien umgeben, die in unseren Hormonhaushalt eingreifen. Diese hormonellen Schadstoffe stehen unter dem Verdacht, Krebs, Diabetes, Immunschwäche oder Fettleibigkeit zu fördern. Gefährdet sind besonders Schwangere, Föten, Kinder und Jugendliche. Am 21. September wird die EU-Kommission den Mitgliedstaaten einen Vorschlag vorlegen, nach dem der Schutz vor diesen Stoffen in der EU erheblich geschwächt werden würde. Er wäre für Chemiekonzerne wie Bayer oder Monsanto ein riesiges Geschenk. Fordern Sie Umweltministerin Hendricks und Agrarminister Schmidt auf, in Brüssel gegen den skandalösen Vorschlag zu stimmen.  Mehr

Kostenberechnungen zur Ortsumgehung Mörlenbach sind grob fehlerhaft

Um die von Hessen Mobil angegebenen Schätzkosten für die Tunnelvariante W4 überprüfen zu lassen, haben die Kläger bei einem öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für Baubetrieb und Bauwirtschaft ein Gutachen in Auftrag gegeben, das zu folgendem Ergebnis kommt: Der Tunnel W4 könnte deutlich kostengünstiger gebaut werden als die Brückentrasse O2.

Der gleiche Sachverständige hat nun die Berechnungen von Hessen Mobil für die Variante W4 unter die Lupe genommen. Das Ergebnis ist für die Straßenplaner alles andere als schmeichelhaft, denn sie sind von Kosten pro laufenden Meter ausgegangen, wie er für doppelröhrige Autobahntunnel gilt, aber nicht für einröhrige Bundesstraßentunnel. Während das hessische Verkehrsministerium Kostenansätze von 60.000 Euro pro laufenden Meter doppelröhrigem Autobahntunnel und 30.000 Euro pro laufenden Meter einröhrigem Straßentunnel vorgibt, setzte Hessen Mobil für den W4-Tunnel Kosten in Höhe von 62.530 Euro pro laufenden Meter an. Aufgrund dieses gravierenden Fehlers ist der Planfeststellungsbeschluss für die Ostumgehungsvariante (O2) unter völlig falschen Voraussetzungen erfolgt.

Gutachten zu der von Hessen Mobil erstellten Kostenermittlung für die Variante W4 (Untertunnelung der Ortslage)

Flyer der Bürgerinitiative Weiher (BIW)

TTIP, TISA und CETA stoppen!

Die geplanten Freihandelsabkommen der EU mit den USA (TTIP) und Kanada (CETA) sowie das Dienstleistungsabkommen TiSA bedrohen wesentliche Errungenschaften, die europäische Bürgerinnen und Bürger in den vergangenen Jahrzehnten im Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz erstritten haben. Die geplante Angleichung von Standards hätte zur Folge, dass sich der jeweils kleinste gemeinsame Nenner durchsetzen würde. Dies würde deutsche und europäische Umwelt- und Verbraucherschutzgesetze aushebeln! Ob im Bereich der Landwirtschaft, der Chemikalienpolitik oder des Naturschutzes – Vorhaben, die gegenwärtigen Zustände zu verbessern, wären kaum noch durchsetzbar. Der BUND engagiert sich in dem Bündnis "Stop TTIP" zusammen mit rund 250 Organisationen aus 21 EU-Ländern gegen die Abkommen. Nachdem die EU-Kommission eine Europäische Bürgerinitiative (EBI) gegen TTIP abgelehnt hat, organisierte das Bündnis die Bürgerinitiative selbst und sammelte innerhalb eines Jahres mehr als drei Millionen Unterschriften.

BUND-Position zu TTIP

BUND-Broschüre: Wir sind so frei und sagen: nein

Europa-Abgeordnete und ihre Haltung zu TTIP

BUND-Vortrag von Willy Welti am 16.07.2015 in Wald-Michelbach

Mikroplastik - kleine Gifttransporter aus dem Abflussrohr

Mikroplastik aus Kosmetikprodukten. Foto: Stephan Glinka

An unseren Küsten und Flussufern und in unseren Meeren finden wir oft Plastikmüll wie Plastiktüten oder Plastikflaschen. Weniger offensichtlich – aber nicht weniger häufig – sind mikroskopisch kleine Plastikpartikel: Mikroplastik. Das sind Kunststoffteilchen mit einer Größe von unter fünf Millimetern. Die Kosmetikindustrie verwendet Mikroplastik als Schleifmittel, Filmbildner oder Füllstoff, aber auch in flüssiger Form zum Beispiel als Bindemittel. Die Teilchen sind zu klein für unsere Kläranlagen und landen so in Flüssen und Meeren. Sie ziehen Umweltgifte an, werden von Meeresorganismen gefressen und gelangen in die Nahrungskette. Daher setzt sich der BUND für ein Verbot von Mikroplastik in Produkten wie Kosmetika oder Reinigungsmitteln ein. Entscheiden auch Sie sich dazu, keine Körperpflegeprodukte mehr zu kaufen, die als Inhaltsstoffe Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP) oder andere Kunststoffe enthalten. Machen Sie Druck, indem Sie die Produkthersteller dazu auffordern, Mikroplastik aus ihren Produkten zu nehmen.  Mehr ...

Für die Meere und für dich: Sag "nein" zu Mikroplastik

Die Vereinten Nationen haben den BUND-Einkaufsratgeber "Mikroplastik – die unsichtbare Gefahr" als offiziellen Beitrag zur UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Aktuell listet er über 600 Kosmetika auf, die Mikroplastik enthalten.

BUND-Einkaufsratgeber "Mikroplastik – die unsichtbare Gefahr"

Naturnaher Waldbau im Hessischen Ried

Bei der Vorstellung seiner Broschüre "Chancen und Risiken der Waldentwicklung im Hessischen Ried" hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) vom Land Hessen und den Kommunen vermehrte Anstrengungen zur Rettung der Wälder im Hessischen Ried gefordert. BUND-Vorstandssprecher Herwig Winter: "Ohne schnelle Hilfe werden die Wälder im Ried auf großer Fläche verdursten." Dort, wo der Wasserhaushalt aus heutiger Sicht nicht mehr hergestellt werden kann, zeigt der BUND in einem neuen Konzept auf, wie ein naturnaher Waldbau unter Verwendung der heimischen Laubbaumarten gelingen kann. Daher lehnt der Verband den von Hessen-Forst geplanten vermehrten Anbau von fremdländischen Baumarten und Nadelhölzern ab.   Mehr ...

BUND-Konzept für naturnahen Waldbau

Natur erleben mit dem BUND Hessen

Kennen Sie unsere heimische Artenvielfalt? Kennen Sie den Löwen der mit A… beginnt, nicht größer als eine Ameise und trotzdem ein Raubtier ist? Herwig Winter vom Landesvorstand des BUND Hessen hat eine Reihe von unterhaltsamen Tier- und Pflanzenbeschreibungen zusammengestellt. Dazu gibt es meistens herrliche Fotografien. Schauen Sie rein in Natur erleben mit dem BUND Hessen…

Vom Sperrstreifen zur Lebenslinie: BUND-Gruppe erkundete Biotope am ehemaligen Eisernen Vorhang

Guido Carl übergab symbolisch eine Spende für das Grüne Band

 

Eine Exkursionsgruppe des BUND Bergstraße war in die vordere Rhön gefahren, um die jahrzehntelang unberührte Natur an der ehemaligen innerdeutschen Grenze zu erleben. Reiner Cornelius, ein Fachmann für das Grüne Band, führte sie über Kalkmagerrasen, an üppig bewachsene Flussufer und durch Buschwälder, die mit der deutschen Teilung entstanden.

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